tanz prozess

Definition

Die Tanz- und Bewegungstherapie ist eine integrative, körperorientierte und künstlerische Form der Ausdruckstherapie. Sie wirkt heilend auf Körper und Psyche. Diese prozess- und ressourcenorientierte Methode ermöglicht es dem Menschen, sich kennen zu lernen, zu sich zu stehen und seine soziale Kompetenz zu fördern.

Indikationen

Angesprochen werden Menschen jeden Alters und verschiedenster kultureller und sozialer Herkunft. Das therapeutische Eingehen auf die KlientInnen ist auch auf pädagogischer, künstlerischer und prophylaktischer Ebene möglich. Tanz- und Bewegungstherapie empfiehlt sich bei:

  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Affektiven Auffälligkeiten (insbesondere depresslve Entwicklungen)
  • Reaktionen auf schwere Belastungen (Todesfall, Unfall, Arbeitslosigkeit, Übergriffs- und Missbrauchserfahrungen etc.)
  • Anpassungsschwierigkeiten (auch bei Kindern und Jugendlichen)
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen (Ess- und Schlafprobleme, Burnout, psychosomatischen Erkrankungen)
  • Psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung
  • Suchterkrankungen
  • Emotionalen Problemen (Gehemmtheit, Aggressivität, Ängste)
  • Schwierigkeiten im Sozialverhalten
  • Beziehungsproblemen

Methode und Ziel

Der/die TherapeutIn ermuntert zur achtsamen Selbstwahrnehmung und zum differenzierten verbalen Ausdruck. So werden nicht nur verdrängte Erlebnisse, unverarbeitete Situationen und hemmende Verhaltensmuster bewusst gemacht sondern auch Lebenslust, Ressourcen und Talente geweckt und gefördert. Dies hilft bei der Integration der gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag und bei der Entwicklung autonomer Problemlösungsstrategien.

Tanz- und Bewegungstherapie baut Selbstvertauen auf, schult das Gesundheitsbewusstsein und lässt den Menschen sein Leben in wachsender Selbstverantwortung und Freude gestalten.

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